Ich verlasse dich! Du willst ploetzlich keine Fofos mehr haben, und ich weiss nicht warum.
Irgendwann komme ich wieder. Aber jetzt musste ich unziehen. Meine neue Adresse ist:
http://irinamir.myblog.de/
Thursday, March 27, 2008
Ich verlasse dich! Du willst ploetzlich keine Fofos mehr haben, und ich weiss nicht warum.
Irgendwann komme ich wieder. Aber jetzt musste ich unziehen. Meine neue Adresse ist:
http://irinamir.myblog.de/
Thursday, March 13, 2008
Denk ich an Portfolios in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen…
Ich muss gestehen, meine Vorstellung von Potrfolio ändert sich im Laufe der Besprechung. Zuerst hatte ich eher große Bedenken, und jetzt kommt mir das Portfolio immer bekannter vor. Ist es nicht das gute alte Heft mit den schriftlichen Arbeiten oder die gute alte Mappe mit Kopien, Tabellen und anderen Materialien?
Die Studenten können ihren Wert sehr wohl verstehen: Meine Studentin hat neulich ihre Deutschmappe zusammen mit der neu gekauften Jeanshose im Bus gelassen und die Mappe hat sie viel intensiver beweint als die Hose. „War ja alles drin”.
Oder auch nicht: Als ich Studentin war, hat eine Studentengruppe (Deutsch als zweite Fremdsprache) ihre Deutschhefte nach dem Staatsexamen feierlich verbrannt.
Also, meiner Meinung nach könnte das Portfolio vieles enthalten, was man früher schon gemacht hat, aber geordneter, zielgerichteter und reflektierter.
Darin würde ich einschließen:
- Reflexion: Selbstanalyse der Sprachkenntnisse, Zielsetzung, Beschreibung der Ergebnisse (neu und besonders wichtig für die Selbstverantwortung)
- Materialienteil für die weitere Arbeit an der Sprache
- 2.1. als Nachschlagewerk: grammatische Tabellen, Wortschatz (wenn möglich, illustriert, z.B. Mensch mit Körperteilen (nehme ich gerade durch)), zum Teil selbst erstellt
- 2.2.Informationsteil: Landeskunde, Schriftsteller usw. (Texte, Bilder), Materialien zu einem bestimmten Thema
- Schriftliche Arbeiten sind am einfachsten dokumentierbare Arbeitsergebnisse: Aufsätze, Diktate, Kontrollarbeiten. Ich finde es gut, wenn die Studenten ihre besten Arbeiten dabei selbst wählen können
- „Individuelle Errungenschaften”
- 4.1.individuell gewählte Texte, wenn die Studenten etwas individuell lesen oder an einem individuellen Thema arbeiten. Was ist das Instrument, mit dem fixiert wird, wie man am Text gearbeitet hat? .Eine Zusammenfassung schreiben? Fragen formulieren? Berichte über selbständige Arbeit an der Sprache (z.B. jemand hat sich einen Film angesehen oder Artikel aus dem Internet gelesen)
- 4.2. Ergebnisse der Gruppenarbeit, Präsentationen, Referate usw.
- digitale Träger: Materialien zu den oben genannten Punkten, auf CD, direkt im Internet oder im Computer gespeichert, aber auch Tonaufnahmen (eigene mündlichen Äußerungen aufnehmen), Filmaufnahmen, die sich anders nicht festhalten lassen. Im „Papierteil” kurz beschreiben (Adresse, Inhalt)
Positives:
Portfolio fördert die Formung der Schlüsselqualifikationen wie Eigenverantwortung, Systematisierung der Informationen, Kreativität, eigene Initiative, Teamfähigkeit, Suche nach Quellen usw. Eigentlich machen das alle Formen der Projektarbeit. Macht das das Portfolio systematischer?
Portfolio wurde als Dokumentationsmittel entwickelt und wird von mir vor allem als solches betrachtet. Unser Ziel ist die Entwicklung der Sprachfertigkeiten Sprechen, Schreiben, Lesen, Hörverstehen mit den entsprechenden Methoden. Meiner Meinung kann man das mit Portfolio individueller gestalten, es ist Portfolio ein gutes Instrument, aber es hat auch seine Gefahren.
- - es darf nicht zum Selbstzweck des Unterrichts werden. Zweck ist Sprachbeherrschung und nicht Portfolioproduktion. Man darf nicht zu viel Zeit investieren, damit das Portfolio „besonders schön” wird. Immer klar vor Augen haben, welche Sprachfertigkeiten durch bestimmte Aufgaben entwickelt werden;
- - ein viel zitierter Satz: ” Wenn alles schläft und einer spricht, so nennt man dieses Unterricht.” Und wer spricht, wenn alle mit ihren Portfolios beschäftigt sind? Ich fürchte, dass zu viel Portfolio den individuellen Sprechanteil der Lerner noch kleiner macht;
- - bei der Bewertung muss man eigene Arbeiten des Lerners und Materialien ganz klar auseinander halten. Viele gesammelte und geordnete Texte können beeindrucken, aber sie zeugen nicht unbedingt von besseren Lesefertigkeiten. Kluge Jungen bevorzugen manchmal schäbige Papierfetzen. Ganz klar formulieren, was für die Benotung unbedingt notwendig ist, was und wie eingeschätzt wird.
Uff, haben wir viel gearbeitet! Verdienen wir nicht ein bisschen Musik?
Irina Miroslawskaja
Wednesday, March 12, 2008
Portfolio
Lese Beitraege der Gruppe. Andere Teilnehmer haben schon so viel zum Thema geschrieben, dass kaum etwas hinzuzufuegen bleibt. Und doch habe ich riesige Zweifel, vor allel, weil ich befuerchte, dass der Sprachanteil der Lerner in der Stunde nicht groesser, sondern kleiner wird.
Mein Hauptproblem im Unterricht ist jetzt: wann meine Studenten endlich richtig zu sprechen beginnen. Im Moment bleiben sie vor jedem Substantiv stehen und ueberlegen sich, wie der Artikel ist, dann machen sie wieder eine Pause, um sich an die Grundformen des Verbs zu erinnern, und so geht es die ganze Stunde weiter.
Ich uebe noch ein bisschen mit dem Blog, um seine Moeglichkeiten auszuprobieren.
Monday, March 3, 2008
Portfolio
Einzelne Elemente, z.B. Selbstevaluation am Anfang und am Ende des Semesters und Vergleich der eigenen Arbeiten aus verschiedenen Unterrichtsstufen unbedingt notwendig.